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Die drei besten Apps zum Sprachen lernen im Überblick

von Kamil Mosek

Spätestens seit der Corona-Pandemie ist uns allen klar, dass das Lernen neuer Dinge gut für unser Gehirn sein kann. Warum nicht also eine Sprache lernen? Aber anstatt einen mühsamen und teuren Sprachkurs zu besuchen, kann man auch eine der Sprachlern-Apps fürs Handy nutzen. Diese versprechen, jederzeit und überall neue Sprachen lernen zu können. Ob das wirklich so einfach ist, klären wir heute.

Beste Sprachen-App: 1. Duolingo

Duolingo ist die wohl bekannteste und beliebteste App zum Lernen von Sprachen. Das Logo mit der grünen Eule kennt spätestens, seitdem die App 2019 zum Meme geworden ist, jeder. Das Wall Street Journal kürte die App zur „besten kostenlosen Sprachen-App“. Das Highlight: die App ist komplett kostenlos – man hat direkt mehr Spaß, wenn man nicht die ganze Zeit im Hinterkopf hat, dass der Geldbeutel schmäler wird. Der einzige Nachteil: als Nur-Deutsch-Sprechender kann man nur Englisch, Französisch oder Spanisch lernen. Falls man aber schon Englisch beherrscht, kann man damit andere Sprachen wie Schwedisch, Niederländisch, Italienisch und viele weitere lernen. Dabei ist das Lernen nicht nach strikten Grammatiklektionen oder Vokabellisten unterteilt, sondern in Themengebiete. Vergleichen mit einem echten Sprachkurs lässt sich das natürlich nicht, aber umsonst ist es auf jeden Fall etwas Gutes fürs Gehirn. Es gibt noch viele weitere Funktionen, wie ein Leaderboard, ein Punktesystem und Power-Ups. Die App gibt’s für Android und iOS.

‎Duolingo
Preis: Kostenlos+

Beste Sprachen-App: 2. Babbel

Babbel ist eine Sprachlern-App, die ebenfalls unter der breiten Mehrheit bekannt ist. Die App nimmt zwar einen etwas anderen Ansatz als Duolingo, ist aber auf jeden Fall trotzdem interessant. Vorab: Die App ist nicht kostenlos. Man kann die erste Lektion jeder Sprache umsonst ausprobieren, danach wird zur Kasse gebeten. Je nach dem, welche Laufzeit man nimmt, kostet ein Abo knapp 7, 10 oder 13 Euro monatlich, die Abbuchung erfolgt respektive alle 12, 6 oder 3 Monate. Sobald man es aber mit einem selbst vereinbart hat, dass man zahlen muss, kann es auch schon losgehen. Das Stichwort lautet hier: Wiederholen, wiederholen, wiederholen. Es werden für Deutschsprechende 14 Sprachen angeboten, die komplette Liste ist in der App einsehbar. Ein Highlight: man lernt wie mit einem Muttersprachler. Man führt echte Dialoge, spricht von Anfang an und füllt seinen Wortschatz. Die Lektionen sind dabei so unterteilt, dass sie nicht länger als 15 Minuten dauern. Sobald man genügend versteht, kann man sich in der Sprache Podcasts anhören, um noch mehr mitzubekommen. Die App hat auch eine Erinnerungsfunktion und vieles mehr.

Babbel – Sprachen lernen
Preis: Kostenlos+
‎Babbel – Sprachen lernen

Erste Sprachen-App: 3. Busuu

Die App Busuu vom gleichnamigen britischen Entwickler ist an Englischsprachige gerichtet. Kurse auf Deutsch gibt es nicht – dafür aber 12 andere Sprachen, die man lernen kann, wie Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch und Japanisch. Die App kostet, die Babbel, auch. Je nach dem, welchen Plan man kauft, zahlt man 6 bis 12 Euro monatlich. Der Plan „Premium Plus“ bietet sogar ein offizielles Zertifikat, die Übung mit echten Muttersprachlern und einen individuellen Lernplan. Dabei funktioniert sie wie die anderen zwei Apps. Man kann sich auch aussuchen, ob man die jeweilige Sprache für die Arbeit, Reisen oder anderes benötigt und bekommt je nach dem ein anderes Vokabular. Eine Sprech-Option gibt es selbstverständlich, und die App gibt es für Android und iOS.

Busuu: Sprachen lernen
Preis: Kostenlos+
‎Busuu: Sprachen lernen
Preis: Kostenlos+
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