Wertsachen verloren? Du bist nicht alleine – Tile Slim im Test

Wer kennt das nicht? Morgens in Eile aus dem Haus und auf dem halben Wege merken: da fehlt doch etwas. Das Bahnticket, Ausweis, Geld, sämtliche Karten befinden sich an einem Ort, damit sie nicht verloren gehen können. Dem Portemonnaie. Doch dieses hat man doch letztens aus der Tasche auf den Schreibtisch gelegt. Oder doch in der Küche? Tile hilft unter mit dem Modell „Slim“ dem Gedächtnis auf die Sprünge und hilft, Wertsachen schnell wiederzufinden. Der Tile Slim im Test.

Inhalt der Verpackung/Anmutung:

Der Tile Slim ist ein dünnes Gerät, wie der Name schon vermuten lässt. Viel Verpackung braucht es nicht. Sie ist recht klein geraten und eher ein Mäppchen, kaum größer als ein Brief. Hier befinden sich neben den üblichen Papieren für Garantie und Bedienung das Gerät selbst in einer Schaumstoffmatte. Was auffällt ist, dass neben dem schlicht-bunten Verpackungsdesign, das Fehlen sämtlicher Kabel. Am Gerät selbst befinden sich keine Anschlüsse zum Aufladen, es soll einfach ausgetauscht werden, sobald die Batterie leer ist.

Der Tile Slim wiegt quasi nichts und ist wirklich sehr dünn. Die Technik will untergebracht werden, gleichzeitig soll das Gerät auch in Dinge wie ein Portemonnaie oder eine Tablethülle passen. Das ist unserer Meinung nach gut gelungen

Der Tracker selbst besteht aus Kunststoff, einer Bedientaste und einem kleinen Loch für den Lautsprecher, zu dem wir später noch ein paar Worte verlieren werden. Der Kunststoff wirkt durch seine Prägung aus kleinen Dreiecken bestehend hochwertig und fasst sich angenehm an. Diese Prägung verhindert auch ein Verrutschen in Gegenständen mit glatter Oberfläche.

 

Einfache Verbindung mit dem Smartphone

Direkt nach dem Auspacken kann man mit dem Tile Slim nicht wirklich etwas anfangen. Es ist ein Kunststoffplättchen mit einem Knopf. Mithilfe der App verwandeln wir das Gerät in eine durchaus funktionierende und hilfreiche „Suchmaschine“. Einmal den Knopf lang gedrückt halten, auf den Signalton hören. Kurz warten und schon ist der Tile Slim über Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet verbunden. Wir vergeben noch einen Namen und wählen einen Ton aus, schon ist Tile konfiguriert.

Sehr gut integrierte App

Wenn verbunden, aktualisiert die App im Hintergrund regelmäßig den Standort des Tile über GPS und speichert diesen in der App ab. Wenn sich Tile Slim vom Smartphone trennt, wird das dem Benutzer mitgeteilt. Dieser öffnet die App und kann nun nachsehen, an welchem GPS-Standort der Tile zuletzt mit dem Smartphone oder Tablet verbunden war. Da bei der Suche auch GPS und Bluetooth zum Einsatz kommen, muss sich der Suchende in das Gebiet begeben, in welchem der Tracker zuletzt gesehen wurde. In Bluetooth-Reichweite (ca.10-20m) fängt das Smartphone automatisch an, nach dem Tile Slim zu scannen und versucht sich zu verbinden. Einmal verbunden kann der Tile jetzt optisch und akustisch geortet werden, Ringe in der Suchanzeige der App zeigen grob an, wie weit der Tile noch entfernt ist. In Bluetoothreichweite kann auch der integrierte Lautsprecher genutzt werden, um einen Ton abzuspielen, was die Suche deutlich vereinfacht.

Das Suchen kann durch ein zweimaliges Drücken des Knopfes auch andersherum passieren. Das Smartphone klingelt auch bei ausgeschaltetem Ton und auch im „Nicht-Stören“-Modus in voller Lautstärke. Auch das funktionierte im Test tadellos.

Einfaches Finden deiner Wertsachen

Die Suche über Bluetooth funktionierte im Test sehr gut, auch der Lautsprecher (88 dB laut Hersteller) war trotz seiner winzigen Größe wirklich laut, so konnte das Portemonnaie einfach und schnell gefunden werden. Einziges Manko: Das Aktualisierungsintervall der optischen Anzeige in Form von Ringen ist ziemlich lang. So bewegt man sich in die eine Richtung, in der der Tile fälschlicherweise angezeigt wird, aber dann doch nicht, dann verschwindet der Ring wieder. Einzige Lösung ist kurz warten und weitersuchen.

Auch die Folie, die beim Kauf auf dem Tile Slim angebracht ist löst sich schnell an den Rändern. Das haben wir aber ignoriert, da das Gerät in einer Brieftasche versteckt war.

Wenn die Batterie des Tile Slim einmal leer sein sollte, kann sie nicht aufgeladen werden. Man ist gezwungen oder gebeten, den alten Tile gegen einen Neuen zu ersetzen. Durch das reTile Programm des Herstellers bekommt man den neuen Tile jedoch immerhin ermäßigt. Dies soll dem Umweltschutz dienen, indem weniger Müll durch Akkus erzeugt wird. Tile sollen nämlich zu 99% recylcebar sein und eine einzelne Batterie soll weniger Müll produzieren.

Du bist nicht alleine

Ein großer Pluspunkt der Tile-Systeme ist die große Community weltweit. Sollte ein anderer Tile-Nutzer den Gegenstand finden, in dem sich ein Tile befindet, kann er sich einfach mit diesem verbinden. Die App zeigt dann, wem der Tile gehört und sendet automatisch eine Nachricht an den Besitzer, wer den Tile wo gefunden hat. Auch bietet die App gleich eine Möglichkeit, mit dem Finder zu kommunizieren.

Zuverlässig auch im Ernstfall

Die Tile-Technik gibt es in diversen Ausführungen, unter anderem in Kopfhörern und Bluetooth-Lautsprechern. Auch die Tracker sind unter anderem als Schlüsselanhänger- oder wasserdichte Outdoorversion erhältlich.

Doch auch der Tile Slim ist zumindest spritzwassergeschützt nach IP5, einen kurzen Regenschauer oder ein Bad im umgekippten Bier überlebt auch die dünne Version des Trackers ohne Probleme.

 

Wertsachen verloren? Du bist nicht alleine – Tile Slim im Test
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