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Die beste Alternative zu Razer und Roccat? Alienware AW768 Kurztest

von Alois Niedermaier

Neben einer guten Maus benötigt jeder Gamer um ordentlich Zocken zu können natürlich auch eine Tastatur. Dabei greifen die meisten auf die mechanische Variante zurück, da sich diese einfach durchgesetzt hat. Doch wie gut ist die von Alienware gefertigte AW 768?

Design

Die AW 768 sieht aus, wie man sich eine klassische Gaming-Tastatur vorstellt. Das bedeutet sie besitzt beleuchtete mechanische Tasten, auch teilweise für frei belegbare Makros, auf die ich später noch einmal zu sprechen komme. Die Tastatur selbst besteht auf Plastik, allerdings wurde dieses so lackiert, dass es den Anschein erweckt, hier würde es sich um Metall handeln. Auf der rechten unteren Seite ist außerdem ein “Alienware” Schriftzug zu finden. Das “Alienware”-Logo befindet sich auf der rechten oberen Seite.

Dieses Logo fungiert intelligenter weise als Knopf, mit dem sich die Beleuchtung der Tastatur ein und wieder ausschalten lässt, was schon das erste Highlight der AW 768 darstellt. Denn außerdem verläuft rings um die Tastatur ein RGB-Streifen, welcher, genau wie die Tasten auch, in 16,8 Millionen Farben leuchten kann. Das habe ich bis jetzt bei keiner anderen Tastatur gesehen und sieht richtig gut aus.

 

Links neben dem Logo befindet sich ein breites Rädchen aus Gummi. Mit diesem ist es möglich die Lautstärke zu verändern, was sehr präzise funktioniert. Um zum Beispiel Musik komplett zu Muten befindet sich zudem Links neben diesem Rädchen ein Mute-Button, welcher bei meinem Modell jedoch sehr schwergängig funktionierte.

 

Die Tastatur ist bestückt mit ziemlich hohen Tasten, welche aber einen guten Druckpunkt besitzen. Die meisten Funktionstasten besitzen eine Zweitbelegung, wodurch sich vor allem die Beleuchtung steuern und bestimmte Tasten aktivieren und wieder deaktivieren lassen.

 

Softwaresteuerung

Ähnlich wie die AW 959 wird die Tastatur via “Alienware Command Center” gesteuert. Dabei kann sowohl die Beleuchtung festgelegt, als auch Makros gesetzt werden. Auch hier gibt es im Punkt Beleuchtungsmodi zu viel Auswahl, um diese alle aufzulisten. Dabei unterscheiden sich viele Funktionen nicht wirklich voneinander. Trotzdem kann man auch selbst Hand anlegen und jeder einzelnen Taste eine andere Farbe zuweisen. So kann man sich die Tastatur individuell anpassen. Das Einzige was ich mir noch wünsche würde wäre das Erstellen eigener Beleuchtungsmodi.

 

Dafür lassen sich alle 5 Extratasten als Abschluss auf der linken Seite mit Makros belegen. Diese Makros müssen selbst erstellt werden. Auch hier kann man wieder so viel variieren und einstellen, das es zu viel wäre das alles aufzulisten. Kurz gesagt, es lässt sich extrem viel auf die Tasten legen, was vor allem beim Zocken eine super Ergänzung darstellt.

 

Fazit

Durch die Extra-Tasten auf der Linken Seite der Tastatur verfehlt man am Anfang vor allem oft die A und die Caps-Lock-Taste. Denn ich habe immer noch im Kopf, dass die Caps-Lock Taste nun mal am Linken Außenrand sitzt. Doch daran gewöhnt man sich sehr schnell. An das Schreiben langer Texte dagegen kann ich mich nicht wirklich gewöhnen, das fällt mir relativ schwer. Dennoch ist die AW 768 eine sehr gute Tastatur zum Zocken. Durch die Wahl von MX-Brown Switches ist die Tastatur auch nicht ganz so laut wie manch andere Gaming-Tastatur. Dennoch hat sie einen sehr schönen Druckpunkt. Wer also nach einer Alternative zu Razer, Roccat und Corair sucht, dem kann ich die Tastatur nur sehr empfehlen.

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