Im Test: iSmart Alarm Sicherheitssystem

Im laufe der letzten Jahre wurden Alarmanlagen mit Smartphone Steuerung immer beliebter, hier gesellt sich auch das iSmart Alarm ein.
Ist dies endlich ein günstiges System was gut funktioniert und keine Folgekosten hat?

Lieferumfang

iSmart Alarm

  • “CubeOne” Hub Zentrale
  • Tür / Fensterkontakt Sensor
  • Bewegungsmelder
  • Kamera
  • Fernbedienung
    • 2 Sticker
    • Alle zugehörigen Batterien und Kabel

Für einen Gesamtpreis von: 167,97€

Die einzelnen Teile des iSmart Alarm

Der CubeOne

Der CubeOne ist das Herzstück des Systems. Als Hub dient er als Verbindungsstück für alle weiteren Teile.
Es ist ein kleiner handlicher Würfel den man leicht in einer Ecke verstecken kann.
Er dient jedoch nicht nur als Hub, sondern auch als Sirene des Systems.
Sollte also einmal der Alarm ausgelöst werden, dröhnt aus dem CubeOne eine Sirene mit stolzen 110 dB, mehr als
genug um die meisten Leute abzuschrecken oder die Nachbarn zu alarmieren.
Sollte man dieses System als Heimsystem über Nacht verwenden, sollte man jedoch den Cube etwas weiter weg
platzieren, da das System ein regelmäßiges Piepen abgibt, sobald es scharf gestellt wurde.

iSmart Alarm

Der Bewegungssensor

Ein Bewegungssensor macht in etwas das, was der Name schon sagt. Stellt er in seiner iSmart Alarm
Reichweite eine Bewegung fest gibt er ein Signal an den Cube, der die Meldung an die User der App weiter gibt.
In meinem Test funktioniere er vollkommen okay, ist manchmal jedoch etwas überempfindlich was zu manchen
Fehlmeldungen führen könnte. Dies ist jedoch mit einer besseren Platzierung leicht aus der Welt geschafft.
In einem Ladenlokal finde ich nicht den perfekten Anwendungsbereich für solch ein Gerät, sollte man diese
jedoch großen Gelände verwenden wäre es okay.
Allerdings haben Bewegungssensoren einen Nachteil:
Eine Meldung ohne Gewissheit, ob es eine Berechtigung hat oder nicht.
Dieses Problem löst die Kamera

 

Die Kamera

Die Kamera, oder auch iSmart Alarm Spot ist eine Kamera in erster Linie.
Sobald man sie in den Kreislauf der Geräte eingebunden hat, kann man über die App ein Livebild
ansehen, Fotos und Videos aufnehmen und auf eine Micro SD Karte oder das Handy Speichern.
iSmart AlarmWeiter kann man auch ein eingebautes Mikrofon und einen Lautsprecher ansprechen.
Per App kann man so aus der Ferne überprüfen, was im Aufnahmebereich hörbar ist, und
mit Leuten kommunizieren.
Weiterhin ist die Kamera mit einem Bewegungssensor ausgestattet.
Dieser ist natürlich etwas kleiner und schlechter als bei einem dedizierten Bewegungssensor,
erfüllt jedoch seinen Zweck und bringt somit ein Bild zu der Benachrichtigung einer ungewünschten Aktivität.
Die Auflösung ist zwar nicht die höchste mit 720p, reicht jedoch zum erkennen dicke aus.

Hier ein Beispiel der Kamera.
Bitte bedenkt, dass ich nur Beispiele ohne erkennbare Personen nehmen konnte um die
Privatsphäre meiner Kunden zu schützen

iSmart Alarm

Die Kamera besitzt auch eine Funktion die Videos im Endlosmodus zu speichern.
Sollte also die SD Karte einmal voll werden, werden die ersten Sekunden überschrieben um somit immer
die neusten Momente zu haben.

Tür/FenstersensoriSmart Alarm

Ich persönlich finde den Türsensor als bestes Mitglied der Reihe.
Sobald der Sensor geteilt wird (Tür oder Fenster öffnet sich) unterbricht ein Kreislauf und
gibt ein Signal an den Cube weiter.
Dies funktioniert sehr gut.
Unsere Tür, die den Sensor bekommen hat, besitzt etwas viel Spiel und wir befürchteten, dass es bei starkem Wind
oder durch Kunden, die außerhalb der Öffnungszeiten versuchen die Tür zu öffnen, Fehlalarme abgegeben werden.
Nö.
Ein Signal geht erst aus, sobald die 2 Teile des Sensors komplett den Kontakt verloren haben.

Fernbedienung

iSmart AlarmMit der Fernbedienung kann das iSmart Alarm System per Funk aktiviert oder deaktiviert werden, sowohl auch
Alarm ausgelöst werden.
Nun das war es eigentlich auch.
Nichts, was die App nicht auch kann.
Wir persönlich wissen jetzt schön: eines Tages werden wir sie verlieren, weil sie recht klein ist.

Die Software

Um das ganze System auch wie gedacht zu verwenden,
benötigt man die passende iSmartAkarm App (Android, Apple).

Diese Apps sind gut durchdacht.
Im Homescreen sieht man die verfügbaren Modi des System Status (Aktiv, Deaktiv, Zuhause und Alarm).
Wem diese jedoch nicht reichen, kann einfach neue hinzufügen.

iSmart Alarm  iSmart AlarmiSmart AlarmiSmart Alarm

In den anderen Reitern lassen sich die Geräte ansehen, umbenennen und gegebenenfalls einstellen, hier lässt sich
auch der Batteriestatus der Geräte ablesen.
Kurz gefasst ist die Software also simpel aufgebaut und es lässt sich nicht viel falsch machen.
Schön finde ich auch das Feature weitere Familienmitglieder hinzuzufügen,
die dann auf das komplette System Zugriff erhalten. Man kann den Zugriff darüber auch beschränken auf
bestimmte Features.

Die Einrichtung

Hier bin ich etwas gespalten.
Am Anfang habe ich das System ohne Worte meinem Chef überlassen. Dieser ist nicht extrem in Technik
drin. Nach einem kurzen und nicht erfolgreichem Versuch habe ich es ebenfalls probiert und stellte fest,
dass die Einrichtung eigentlich sehr selbsterklärend ist und man nur den Anweisungen folgen muss
ABER
Als es darum ging die Kamera hinzuzufügen hatte ich ebenfalls Probleme.
Die Kamera wollte einfach nicht verbinden. Ich begriff nicht wieso.
nach einer halben Stunde und einem Blick in die Details merkte ich die Aussage, dass es ein 2,4Ghz Netzwerk sein muss.
In dem Netzwerk lief ein 5Ghz und 2,4Ghz simmultan auf selbem Namen und die Kamera versuchte immer das 5GHz zu nutzen.
Ich habe nun das 5GHz deaktiviert und es ging sofort ohne Probleme.

Fotograf | Videograf | Technik Freak