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DJI Mavic Air – Kleine Drohne, immer einsatzbereit

von Nils Ahrensmeier

Mit einer Drohne kann man einzigartige Aufnahmen machen, die sonst mit keinem anderen Equipment möglich wären. Damit diese Drohne dann aber auch zum Einsatz kommen kann, muss man sie möglichst einfach transportieren können. Hier hat DJI mit der Mavic Air den perfekten Begleiter geschaffen.

Unheimlich kompakt

Mit einer Grundfläche von 16,8 cm x 8,3 cm, die mit einem 6 Zoll Smartphone vergleichbar ist, und einer Höhe von von 4,9 cm im zusammengeklappten Zustand, lässt die DJI Mavic Air sich sehr einfach transportieren. Selbst in einer Jackentasche kann man die Drohne so überall hin mitnehmen.

Es müssen auch keine Bestandteile montiert werden, um die Drohne betriebsbereit zu bekommen. Mit wenigen Handgriffen hat man die Arme der Drohne ausgeklappt und sie so einsatzfähig gemacht.

Auch die Fernbedienung ist im zusammengeklappten Zustand sehr kompakt und hat ähnliche Dimensionen wie die Drohne selbst. Die Antennen der Fernbedienung und die Halterung fürs Smartphone lassen ausklappen. Die Joysticks, die sonst sehr beim Transport stören würden, werden für den Transport in der Fernbedienung gelagert. Unter den Armen für die Smartphone-Halterung haben die Joysticks ihren eigenen Platz bis sie für den Verwendung eingedreht werden.

Es ist also offensichtlich, dass diese Drohne auf Portabilität ausgelegt wurde.

Kompakt

Auch als Einsteiger-Drohne geeignet

Auch für den noch nicht so erfahrenen Drohnenpiloten ist die Mavic Air sehr gut geeignet. Abgesehen von der intuitiven Bedienung, unterstützt die DJI Mavic Air an vielen Stellen. So gibt es ein Antikollisionssystem, was verhindert das die Drohne gegen ein Hindernis fliegt. Die Drohne kann sogar Hindernisse selbstständig umfliegen. Dafür sind hier verschiedene Sensoren verbaut, die der Drohne eine Rundumsicht ermöglichen.

Für den nicht so geübten Piloten gibt es hier auch vorprogrammierte Flugmanöver, die das Erstellen von beeindruckenden Sequenzen deutlich vereinfacht. Die sogenannten Quickshots lassen die Drohne in verschieden Mustern um ein ausgewähltes Motiv fliegen und erstellt währenddessen einen Videoclip.

Quickshots

Sportlich, sportlich

Wenn man die kleine DJI Mavic Air in der Hand hält, würde man dieser Drohne keine hohen Geschwindigkeiten zutrauen.

Währenddessen die Drohne im normalen Modus mit ca. 45 km/h unterwegs ist, schafft sie im Sportmodus 75 km/h. Für den Sportmodus sollte man die Mavic Air schon einige Male geflogen haben, denn das ist noch einmal ein ganz anderen Fluggefühl. Währenddessen die Mavic Air im normalen Modus aus voller Geschwindigkeit so gut wie sofort zum Halt kommt, gibt es im Sportmodus sogar einen gewissen Bremsweg.

4K bis Zeitlupen Aufnahmen

Die DJI Mavic Air vermag in einer Vielzahl von Bildraten aufzunehmen. So kann man mit bis zu 120 Bildern in 1080p aufnehmen. 4K Aufnahmen schafft die Drohne auch und bietet dort 24, 25 und 30 Bilder pro Sekunde an. Wer mit 2,7K leben kann, kann Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Die Zahlen geben aber nicht wieder, was für Bildern man am Ende aus der DJI Mavic Air bekommt. Die Aufnahmen sind absolut beeindruckend und das vor allem in 4K. Die Bilder sind sehr detailliert und nutzt man das Bildprofil D-Cinelike erhält man auch einen beachtlichen Dynamikumfang.

4K Aufnahme

Kapazität von Akku und Speicher

Natürlich kann man in der Mavic Air eine Micro-SD-Karte nutzen, aber sollte diese einmal voll sein oder hat man die Speicherkarte ganz vergessen, so helfen die 8 GB interner Speicher aus. Diesen kann man nutzen, wenn keine SD-Karte eingelegt ist.

Der Akku erlaubt Flüge von ca. 15 Minuten. Das klingt im ersten Moment sehr kurz, hat man die Drohne aber erst einmal in der Luft kann man eine Menge Aufnahmen in dieser Zeit hinbekommen. Es ist natürlich empfehlenswert vorher zu planen, was man filmen möchte, damit man nicht erst in der Luft nach dem passenden Motiv sucht.

Steuern ohne Fernbedienung

Die Mavic Air lässt sich nicht nur mit der Fernbedienung steuern, sondern kann auch direkt vom Smartphone aus gesteuert werden. Hier sind präzise manuelle Flugmanöver allerdings deutlich schwieriger und daher sind die Quickshots hier besonders praktisch. Außerdem kann man die Drohne auch mit Gesten steuern und die Bewegungen erinnern dabei stark an Jedi-Tricks. Sinnvolle Flugmanöver sind so allerdings kaum möglich und daher taugt diese Funktion eher als Partytrick.

WiFi-Verbindung mit Unterbrechungen

Die Mavic Air nutzt als Verbindung zur Fernbedienung ein verbessertes WLAN-Signal. Leider ist dies nicht immer ganz zuverlässig. So kommt es manchmal zu Verbindungsabbrüchen zwischen Drohne und Smartphone. Ohne diese Verbindung geht das Videosignal verloren und eine präzise Steuerung wird so deutlich erschwert. Die Verbindung zwischen Fernbedienung und Drohne selbst, ist dabei wesentlich stabiler und bricht erst bei sehr großen Entfernungen und starken Störsignalen ab. Der Wechsel des WiFi-Kanals kann manchmal Abhilfe leisten, dennoch bleibt WiFi nicht die ideale Lösung zur Verbindung zwischen Drohne und Fernbedienung.

Fazit zur Mavic Air

Die kompakte Größe und einfache Bedienung machen die Mavic Air zum perfekten Begleiter. Im zusammengefalteten Zustand passt die Drohne in jede Tasche und ist in weniger als 5 Minuten voll einsatzbereit. Die Bildqualität kann dabei auch voll und ganz überzeugen.

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