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Gemeinsamer technologischer Standard – innogy und Homematic IP ab Sommer kompatibel

von Janko Zavrtak

Größere Gerätevielfalt und erweiterte Anwendungsmöglichkeiten – innogy und eQ-3 werden künftig einen gemeinsamen technologischen Standard nutzen. Dadurch sollen sich ab dem Sommer diesen Jahres erste Homematic IP Geräte mit dem Portfolio von innogy vernetzen lassen.

Homematic IP als gemeinsamer Standard

Aktuell nutzen die beiden Unternehmen noch unterschiedliche Protokolle. Während innogy bis lang cosIP  verwendet, setzen die eQ-3 Produkte auf Homematic IP. Dies machte es bisslang unmöglich Geräte der Hersteller mit einander zu verbinden, obwohl beide Protokolle auf dem dem Internet Protocol Version 6 (IPv6) basieren. Künftig soll nun bei beiden Unternehmen ausschließlich das Homematic IP-Protokoll zum Einsatz kommen. Laut eQ-3 sei die geplante Zusammenarbeit der Systeme ein logischer Schritt in der seit mehr als neun Jahren bestehenden Zusammenarbeit der Unternehmen. Beide Hersteller versprechen sich von der Kooperation die Möglichkeit ihre führende Position auf dem Markt stärker auszubauen.

Vorhandene Systeme können weitergenutzen werden

Die Umstellung des Protokolls soll im Sommer 2019 mit den ersten Geräten beginnen. Laut Anbieter werden weitere Produkte „nach und nach“ folgen. Wann genau die Verschmelzung beginnen soll und wie lange sie dauern wird ist nicht bekannt. Der Hersteller eQ-3 sichert aber „die Verfügbarkeit bis mindestens Ende 2030“ zu.

Gute Nachricht für innogy-Kunden: Auch nach der Umstellung sollen sich vorhandene System wie gewohnt nutzen lassen und zusätzlich mit Homematic IP-Komponenten erweiterbar sein. Kunden von Homematic IP sei es dann möglich ihre Geräte über die innogy-Zentrale zu betreiben. Zudem sollen sich beide Gerätegruppen über die von FOCUS MONEY als TOP App ausgezeichnete (Ausgabe 14/18) innogy SmartHome App steuern lassen.

Bereits im August 2018 gab die RWE-Tochter die Kooperation mit MEDION bekannt. Mit dem erscheinen der für Januar 2019 angekündigten SmartHome-Zentral sollen sich dann auch MEDION Smart Home-Geräte steuern lassen.

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