Den Teufel im Ohr – Teufel Move Pro

Die Oberklasse der In-Ear-Kopfhörer von Teufel im Test

Die Teufel Move Pro sind die Oberklasse der In-Ear-Kopfhörer aus der Berliner Speaker-Schmiede. Sind sie stylish, gut verarbeitet und sitzen fest im Ohr. Aber ist der Preis von aktuell 100 Euro gerechtfertigt? Wir haben uns die Move Pro genau angehört.

Pro
  • angenehm-bassiger Sound
  • Höhen und Mitten trotzdem kristallklar
  • Gute Verarbeitung
  • Einfaches aber elegantes Design

Contra

  • Keine Lautstärkeregelung an der Kabel-Fernbedienung

Fazit: Elegante und solide gebaute Kopfhörer im schicken High-End-Look, die auch beim Laufen fest in den Ohren sitzen und ein ordentliches Klang-Erlebnis liefern. In die Teufel Move Pro sind die 100 Euro gut investiert.

Teufels Spitzenprodukt kommt mit stylishem Hardcase und einer praktischen Schale daher. Das macht Eindruck! Und schützt beim Transport. Bild: Redaktion

So klingen die Teufel Move Pro

Der erste Eindruck, nachdem die In-Ears richtig sitzen: Wow, da ist ordentlich Bass dahinter! Die tiefen Töne sind tatsächlich die Stärke der Move Pro. Basslastige Songs kommen dank Neodym-HD-Treiber besonders zum Tragen. HipHop und Techno sind ein Hörgenuss. Sprache klingt klar und hebt sich sauber von Instrumenten ab – Höhen und Mitten hat Teufel beim Design auch nicht vernachlässigt. Denn die sind zwar nicht dominant, gehen aber keinesfalls verloren: Die Fahrradklingeln in Queen’s Bicycle Race klingen herrlich klar, der Gesang dringt direkt ins Hirn. Gitarrensaiten kann man bei Rock und Metal beinahe vibrieren spüren.

Die Teufel Move Pro haben durchaus Power. Wer will, kann die Lautstärke problemlos über die Schmerzgrenze treiben. Hier leidet die Qualität zwar kaum, eure Trommelfelle aber auf Dauer mit Sicherheit.

Gute Kopfhörer will man für jede Gelegenheit nutzen können. Auch beim Gaming kommen alle Sounds klar und bei entsprechender Lautstärke mit Wucht bei euch an. In Overwatch konnte ich Schritte, entfernte Schüsse und Heldenstimmen ausgezeichnet hören.

Alltag und Handling

Wie sich das für gute In-Ears gehört, beschallt ihr in Bus oder Bahn eure Sitzbachbarn nicht: Die Teufel Move Pro wirken hauptsächlich ins Ohr, nach außen dringt nur sehr wenig. Allerdings kam dann und wann doch ein leichtes Druckgefühl in den Ohren auf. Hier helfen aber die unterschiedlichen Aufsätze, von denen Teufel gleich vier Sets mitliefert.

Teufel Move Pro

In der Fernbedienung ist das Mikrofon für die Freisprecheinrichtung verbaut. Die Lautstärke lässt sich mit ihr leider nicht regeln. Bild: Redaktion

Schade ist, dass Teufel keine Lautstärkeregelung an der Fernbedienung angebracht hat. Mit der könnt ihr zwar einfach zum nächsten Song wechseln. Eure Lautstärke müsst ihr aber über euer Gerät steuern. Auch ist die Fernbedienung recht klein gehalten. Dadurch ist sie zwar angenehm platzsparend. Aber den kleinen, schmalen Knopf konnte ich beim Joggen nicht immer beim ersten Versuch richtig drücken.

Dafür sitzen die Teufel Move pro fest im Ohr. Da fällt nichts raus. Auch im Anschluss meines Xperia hält der 3,5er Klinkenstecker zuverlässig. Nur selten musste ich bei zu viel Bewegung korrigieren, um auf beiden Seiten wieder perfekten Klang zu haben.

Auch nach längerem Tragen bleiben Teufels In-Ears angenehm zu tragen – stundenlanges Hören ist kein Problem. Hierfür dürfte das medizinische Silikon verantwortlich zeichnen, das Teufel für die Aufsätze verwendet hat.

Verarbeitung und Design

Teufel Move Pro

Die Teufel Move Pro nackt
Bild: Redaktion

Die Move Pro fühlen sich leicht aber gleichzeitig wertig an. Der Korpus ist aus massivem Aluminium gefertigt. Der metallisch-chromige Look und das polierte Aluminium auf der Rückseite der In-Ears konnten überzeugen. Dabei sehen die Kopfhörer niemals protzig aus – was bei der Größe aber sowieso eher unwahrscheinlich ist. Damit könnt ihr dezent eure Musik genießen. Fallen die Teufel Move Pro doch mal jemandem auf, so hinterlassen sie mit Sicherheit keinen schlechten Eindruck. Besonders das elegant gearbeitete Teufel-Logo fällt angenehm ins Auge.

Die Kabel kommen mit einem silberfarbenen Kunststoffmantel, der nicht nur schick aussieht, sondern auch vor Schäden schützen soll. Außerdem verheddern sich die Kabel so nicht so leicht. Das kann Frust und Zeit sparen, wenn ihr die In-Ears mal schnell in die Tasche steckt.

Teufels Move Pro könnt ihr auch als Freisprecheinrichtung nutzen. Das Mikrofon ist in der Fernbedienung verbaut. Hier wurde mir von der Gegenseite eine ebenso gute Klangqualität bestätigt, wie auf meiner Seite ankam. Zwar könnte eure Stimme beim Sprechen etwas gedämpft auf euch wirken. Das ist aber auf den festen Sitz im Ohr zurückzuführen. Umgebungsgeräusche dringen ebenfalls leicht reduziert zu euch durch.

Die Kopfhörer gibt es für 99,99 bei Teufel zu kaufen.

Eine Preisklasse darunter: Teufel Move

Im Kurztest: die AUKEY Bluetooth Sport Ohrhörer EP-B27

Techgeek /Fußballfanatiker / DHDL-Fan

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